Wind Wind – im Test (PS4)

vor 4 Monate 84

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Ein wenig weckt dieses Spiel Erinnerungen an das VR-Vorzeige-Abenteuer Moss: So überzeugt auch hier die liebevolle und detaillierte Grafik rundum und Ihr agiert als schützende Kraft für die Protagonisten. Während Mäuseheldin Quill aber agil ist und auch gesteuert werden kann, nehmt Ihr bei Wind Wind fast nur indirekt Einfluss auf die beiden Charak­tere. Von alleine bewegen sich Koji und Joe nämlich gar nicht – dafür müsst Ihr sie mit kurzen oder dauerhaften Windstößen Eurer quasi als Ventilator dienenden Move-Controller anschieben. Nur ihre jeweiligen Spezialfähigkeiten werden – so sie nicht passiv sind – auf Tastendruck ausgelöst: Er kann etwa Lasersperren schadlos blockieren und Kisten zertrümmern, sie wiederum springt über Abgründe. Allerdings müsst Ihr dafür genau den Winkel und die Kraft festlegen, was sich in den meisten Situationen als nervenaufreibende Aktion entpuppt, da schon minimale Fehler fatale Folgen haben können.

Oft ist das Duo auf separaten Wegen unterwegs, um Hindernisse zu beseitigen oder Lifte für den Partner zu aktivieren. So klettert Ihr acht ganz schön lange beziehungsweise hohe Türme hoch, die Ihr nach Belieben dreht, um die Situation zu begutachten und das beste Vorgehen auszukundschaften.

Meinung

Ulrich Steppberger meint: Beinahe hätte mich Wind Wind weggeblasen: Die hübsche Grafik spielt im VR-Sektor ganz oben mit, das Grundkonzept ist so einfach verstanden wie reizvoll gemacht und die Levels wirken geradezu episch. Allerdings erfordern viele Aspekte der Steuerung eine geradezu gnadenlose Präzision, vor allem Kojis Sprünge gehen schon beim kleinsten Fehler schief. Dass die Move-Controller dafür alles andere ideal sind, liegt auf der Hand. So braucht Ihr leider ganz starke Nerven und (sehr) viel Geduld und Feingefühl, um die Aufstiege zu überstehen. Sehr schade, dass Wind Wind in der Hinsicht nicht gutmütiger ist, dann wäre es geradezu grandios.

Wertung

VR-Faktor: Das Geschehen lässt sich je nach Vorliebe schrittweise oder flüssig drehen und das Tempo ist ohnehin gemächlich – verträglicher geht es kaum.

Intelligentes und reizvolles Geschicklichkeits-Abenteuer, das aber mit seiner biestigen Steuerung piesackt.

Singleplayer76
Multiplayer
Grafik
Sound

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